Der Wahnsinn hat seinen fleischgewordenen Sohn auf
die Erde gesandt:
Er hört auf den Namen Niklas Krause.
Genauso schwer, wie es ist seinen oft sehr, sehr wirren Gedankengängen zu folgen,
scheint es für Niklas einfach mal die Finger still zu halten: Glaubt uns, der Typ spielt
IMMER und dass
in Überschallgeschwindigkeit.
Der nicht ganz ernst zu nehmende Ausspruch von ihm "Bei Burning Ham
geht es in erster Linie um meine Solos und dann um die Musik" ist so
natürlich nicht haltbar, aber zumindest in dem Punkt richtig, dass Niklas
seiner Klampfe SEHR gerne viele, viele Töne hintereinander entlockt.
Wenn der sympathische Lockenschopf mal gerade keine Musik macht, vergnügt
er sich auf irgendwelchen Raves (JAP! SIC!), wo komische elektronische Musik
gespielt wird, die er ganz toll findet. Der Rest der Band hingegen überhaupt nicht.
Macht aber nichts, denn Niklas Offenheit für experimentelle Musik ist ohne Frage eine große
Bereicherung für Burning Ham.
Wer mal ausgiebig über das Verschwinden des "Schosses" beim Aufstehen oder andere Kuriositäten
diskutieren will, oder sich einfach nur mal stundenlange, lose aneinandergereihte Tonfolgen
anhören will, der ist bei Niklas definitiv beim richtigen Mann.